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Aussenraumperspektive
Aussenraumperspektive
Aussenraumaufnahme
Aussenraumaufnahme

Neubau von 5 Doppelhäusern, 3 Geschosswohnungen mit AEH
Leimgrubenweg, 4102 Binningen

Planung und Ausführung: 2006-2009



Das architektonische Konzept bezieht sich mit seinem gartenstadtähnlichen Muster stark auf die vorhandene kleinteilige Bebauungsstruktur und fügt die einzelnen Gebäudekörper homogen in die Siedlungsstruktur ein.


Unter dem zentralen Entwurfsgedanken „Zweisamkeit“ wurden zwei verschiedene Haustypen entwickelt, welche als Basis für die Wohnsiedlung „In den Zen-Gärten“ - bestehend aus acht Baukörpern - dienen.


Während der eine Haustyp aus zwei länglich sich überschneidenden Volumina besteht, wird beim zweiten Haustyp eines durch ein quadratisches Volumen ersetzt.


Die vertikale Erschliessung liegt jeweils im Überschneidungsbereich, während sich nach aussen lichtdurchflutete Räume, Terrassen und ein Wintergarten anschmiegen.
Die Konzeption erlaubt, dass jedes Gebäude mit Geschosswohnungen, als Einfamilien- oder als Doppelhaus ausgeführt werden kann. Die Abtreppung und die Lage der Gebäudekörper begünstigt optimale Besonnung für jedes einzelne Objekt.


Das landschaftsarchitektonische Konzept rundet die gesamtheitlich gedachte Gestaltung ab. „Wohnen in den Zen-Gärten“ inspiriert zu „Oasen der Ruhe“, welche in individuell gestalteten Aussenräumen ihre Umsetzung finden.


Als Materialität für die Fassaden dient ein in warmen Erdtönen eingefärbter Putz, der durch die Homogenität seiner Oberflächenbeschaffenheit Ruhe ausstrahlt und nur durch das Öffnungsverhalten gegliedert wird, welches den strengen kubischen Charakter der Gebäude wieder auflockert.

Die Häuser A, D, H und F sind als Doppelhäuser konzipiert und bestehen aus einem eher quadratischen Baukörper und einem länglichen Gebäudeteil, welche sich in der Mitte des Hauses miteinander vereinen. Das Entwurfsthema der „Zweisamkeit“ wird genau an diesen Schnittstellen der beiden Hausteile mit der vertikalen Erschliessung (Treppen und Aufzüge) thematisiert.

Die Häuser B, C, G sind als Geschosswohnungen konzipiert, das Haus E dagegen ist als Doppelhaus entwickelt. Diese Häuser bestehen aus zwei länglichen Gebäudeteilen, welche sich in der Mitte des Hauses miteinander vereinen. Das Entwurfsthema der „Zweisamkeit“ wird auch hier genau an diesen Schnittstellen der beiden Hausteile mit der vertikalen Erschliessung (Treppen und Aufzüge) thematisiert.