ferrara architekten logo ferrara architekten logo

Situationsplan
Löwenareal Ansicht 2
Löwenareal Ansicht
Löwenareal Schnitt

Neubau 3 Wohngeschäftsbauten mit Einstellhalle in Therwil

Planung und Ausführung: 2011 -  2020

 

Das an einem wichtigen Knotenpunkt in Therwil gelegene „Löwenareal“ wird im Zuge des Quartierplans „Löwen“ neu gestaltet und um einen prägnanten Neubau am Beginn der Bahnhofsstrasse, einer zentralen Achse Therwils, ergänzt.

Der Neubau positioniert sich an einem wichtigen Knotenpunkt mit einer Verkehrsverbindung Richtung Basel und Ettingen auf der einen und Reinach und Biel-Benken auf der anderen Seite.

 

Auf der Parzelle entstehen 3 neue Gebäudekörper, die über eine gemeinsame Einstellhalle miteinander verbunden sind. Die durch den Quartierplan vorgegebene städtebauliche Anordnung der Gebäude lässt den 9-geschossigen Gebäudekörper als markanten Orientierungspunkt und Beginn der Bahnhofstrasse (und damit auch des Zentrums von Therwil) deutlich sichtbar in Erscheinung treten.

Entlang der geplanten „Neuen Gasse“ bildet ein 4-geschossiger Baukörper den Abschluss der Überbauung. Verbunden werden die beiden Gebäude über einen eingeschossigen Verbindungsbau, der zusammen mit dem Hochhaus eine spannende Platzsituation entstehen lässt und zum Flanieren und Verweilen einlädt.

 

Die Hauptnutzung im Erdgeschoss der 3 Gebäude ist für eine publikumsorientierte Nutzung vorgesehen. Es entstehen flexible, kleinere Einheiten, die für Dienstleistungen und Kleinläden gemietet werden können. Die grosszügige Verglasung der Fassade bietet umlaufend gute Einblicke und setzt bewusst keine Schwerpunkte, so dass sich jede Seite einladend präsentiert.

In den Obergeschossen entstehen Mietwohnungen im mittleren Preissegment mit Wohnungsgrössen zwischen 63qm und 120qm.

Im Hochhaus entstehen 22 Wohneinheiten, im länglichen Gebäude 18 Wohneinheiten, mit einem variierenden Wohnungsmix von 2.5 – 4.5- Zimmerwohnungen.

Alle Wohnungen haben eine überdeckte Loggia und sind mit raumhohen Fenstern ausgestattet, die dadurch eine grosszügige Belichtung der Wohnungen sicherstellen.

 

Die unterschiedlichen Nutzungen spiegeln sich auch in der Fassade wieder. Während die erdgeschossige, öffentliche Nutzung mit einer Natursteinfassade verkleidet ist, erhält die obergeschossige Wohnnutzung eine Kompaktfassade mit einem weiss abgetönten und geschlämmten Putz.

 

Zur Wärmeerzeugung für den neuen Gebäudekomplex ist eine Wärmepumpe vorgesehen, welche die Wärme über Erdsonden bezieht, die unterhalb der Bodenplatte des Gebäudes erstellt werden.

Die Realisierung einer Nutzung von Kälte als Bodenkühlung durch Freecooling über einen Wärmetauscher im Erdsondenkreislauf ist vorgesehen. Dieser dient gleichzeitig zur Regeneration und Erhöhung der Lebensdauer der Erdsonden.

Des Weiteren wird das Gebäude mit kontrollierter Wohnungslüftung ausgerüstet.