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Wettbewerbsmodell
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Huey, Dewey, Louie

Aufgabe: Ein neues Schulhaus für die Gemeinde Allschwil soll entstehen. Ziel ist der Bau einer architektonisch anspruchsvollen Primarschule, die es bis zu 600 Schulkindern ermöglichen soll hier zu lernen, zu spielen und sich frei zu bewegen. Neben den regulären Nutzungen für die Unter- und Mittelklassen ist der Bau einer Tagesschule vorgesehen, die ihren kleinen Nutzern auch ausserhalb der Schulzeiten zur Verfügung steht. dieser Umstand erhöht den Anspruch an die neue Schule zusätzlich, da diese nicht länger nur aus Lern-, sondern vielmehr auch als Lebensraum dienen soll. Entwurf und Städtebau Drei unterschiedliche Schultypen Unterklasse, Mittelklasse, Tagesschule werden durch drei Solitäre verkörpert. Die drei unterschiedlichen Gebäudehöhen vermitteln zwischen der heterogenen Nachbarschaft und fügen sich als neues Ensemble nahtlos in die Umgebung ein. Zwischen den Schulen entstehen klar definierte Aussenräume. Jede Altersklasse erhält ihren individuellen Baukörper, was die Identifikation mit dem eigenen Schulgebäude erhöht und die Orientierung zwischen den verschiedenen Nutzungen vereinfacht. Organisation Unterstufe Im grössten Hauptgebäude im Norden der Parzelle befinden sich neben der Unterklasse auch alle gemeinsamen Nutzungen, wie die Sporthalle, die Bibliothek, etc. sowie auch der Grossteil der Lehrräume, sowie das Sekretariat. Dies bedeutet kürzere Fusswege für die kleineren Kinder. Die Erschliessung des Gebäudes für die Unterklasse erfolgt durch zwei gleichwertige Eingänge. Der eigentliche Hauptzugang liegt direkt am Lettenweg, der zweite -nicht minder wichtige- Zugang wird über den Verteiler – Pausenhof in der Mitte der Parzelle erreicht, er dient vor allen Dingen jenen Kindern, die Parzelle von der südlichen Seite her erschliessen. Die Verteilung im Gebäudeinneren erfolgt über die Treppenkerne, die jeweils an der Hauptachse grenzen und so die Orientierung erleichtern. Der Pausenhof liegt in einer atrium-ähnlichen Situation im Dachgeschoss des Gebäudes, er ist teilweise überdacht. Durch den Wechsel in der Höhe wird die gewünschte Trennung zwischen Unter- und Mittelklasse erreicht. Mittelstufe Die grösseren Kinder sind im südlichen Teil des Grundstücks beherbergt. Auch hier gibt es eine Hauptachse zwischen der Strasse und dem Haupthof an deren Enden sich jeweils ein grosszügiger Eingangsbereich geändert. In diesem dreigeschossigen Gebäude befindet sich auch ein separater Lehrerteil, um lange Fusswege zwischen den Gebäuden zu vermeiden. Auch hier befinden sich alle Klassenräume in einer klaren und einfachen Raumordnung. Zentrum des Mittelstufengebäudes bildet ein viergeschossiger Lichthof im Inneren. Der Pausenhof, der gleichzeitig als Verteiler dient, kann ausserhalb der Schulzeiten auch von der Tagesschule genutzt werden. Tagesschule Die Tagesschule als eigenständiger Baukörper befindet sich im Zentrum. Der Zugang zur Tagesschule kann sowohl vom Lettenweg, als auch von der Binningerstrasse erfolgen und ist zudem über den Pausenhof gewährleistet. Die Zulieferung für die Küche erfolgt via Lettenweg. Die Tagesschule verfügt über eine eigene Spielwiese. Aula Obwohl die drei Schulen oberflächlich als eigenständige Baukörper in Erscheinung treten, werden sie unterirdisch durch einen gemeinsamen Kern, die Aula, vereint. Dieser Raum, der als zentraler Verteiler genutzt wird, liegt im Zentrum der Parzelle, Von oben wird die Aula über den Pausenhof erlebbar. Gebäude aussen Die drei kompakten Gebäudekörper sind in gleicher Formensprache gehalten. Die Wiederholung des Quadrates als Grundform in drei verschiedenen Grössen ist ein wichtiges Gestaltungselement, welches auch in der jeweiligen Fassade seine Fortsetzung findet. Gebäude innen Im Gebäudeinneren orientieren sich alle Wege an einer Hauptachse, an der sich auch die jeweiligen Treppenkerne angliedern. Diese klare Wegführung dient zu Erleichterung der Orientierung. Alle Flure im Inneren sind licht und grosszügig und gewähren zahlreiche Durch- und Ausblicke