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Ansicht Eingangsbereich
Ansicht Strasse
Ansicht Garten
Rückansicht Haus A

Abbruch Einfamilienhaus und Neubau 2 Mehrfamilienhäuser mit AEH,
Vierjuchartenweg 26, 4125 Riehen

Planung und Ausführung 2011-2014

 

Bauherrschaft: Fabewa AG

Ausführungsplanung: Ferrara Architekten AG

Bauleitung: Ferrara Architekten AG

 

 

Die beiden Mehrfamilienhäuser mit insgesamt sieben Wohnungen am Vierjuchartenweg in Riehen bei Basel befinden sich in einem äusserst ruhigen und attraktiven Wohngebiet unweit des Dorfkerns. Das von starkem Baumbestand geprägte Grundstück wurde ursprünglich in einem naturbelassenen Zustand vorgefunden – von der Strasse aus gesehen bildete es eine klare vegetative Begrenzung des öffentlichen Raums.

 

Ausgehend von diesem Leitbild wurde die Fassade entwickelt: als zurückhaltende, ähnlich einer Baumrinde aus abgestuften Brauntönen bestehende Fläche. Somit spiegelt die äussere, farblich stark zurückgenommene Erscheinung der Gebäude einerseits die ehemals vorhandene Vegetation wider. Andererseits zeigen die zwei Häuser durch die kubische Gestaltung selbstbewusst ihre Modernität und Klarheit. Wie selbstverständlich fügen sie sich ins vorhandene Strassenbild ein.

 

Die differenzierte Fassadentiefe mit den horizontalen Bändern ermöglicht eine gestalterisch sehr freie Anordnung der Fensteröffnungen. Dies wiederum lässt eine weitgehende Mitbestimmung der inneren Raumstruktur durch die Käufer zu, ohne das gestalterische Gesamtkonzept in Frage zu stellen. Das zum Vierjuchartenweg gelegene Haus erhebt sich dreigeschossig und verfügt über insgesamt fünf Wohnungen. Das dahinter gelegene Gebäude ist lediglich zweigeschossig mit zwei Wohnungen. Unterirdisch verbindet die beiden Häuser eine gemeinsame Autoeinstellhalle.

 

Ein zentrales Gestaltungselement ist die Orientierung der grosszügigen Fensterflächen aller Wohnungen auf den parkähnlich gestalteten Grünraum hin. Dieser ist das Verbindungselement zwischen den Gebäuden und ermöglicht es den Bewohnern auf ihren individuellen Freiflächen, den Wechsel der Jahreszeiten intensiv zu erleben. So ist eine wie selbstverständlich wirkende, unaufgeregte bauliche Aufwertung des ehemals überwucherten Grundstücks entstanden, indem die bereits vorhandenen Qualitäten der Bauparzelle genutzt und hervorgehoben wurden.